Artikel - Competovon Nordic29.01.2010 - 10:50 Uhr
FKK für jeden! Kostenlos! Begehrenswert?
Hinweis: Der nachfolgende Text ist als Satire zu verstehen. Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen oder Begebenheiten sind gewollt oder auch nicht. Humor und Sarkasmus werden benötigt, um den Inhalt vollständig zu erschliessen. Recherchen zum jeweiligen Thema mögen anhand von unheimlich wichtigen, anerkannten Quellen getätigt sein oder beruhen auf imaginären Quellen.
Kostenlose Freikörperkultur für jeden! Der Traum wird endlich wahr! Uns erreichten Anfang diesen Monats exklusive Informationen, die wir ihnen natürlich nicht vorenthalten wollen.
Seit dem Staatsstreich der französichen Revolution, die danach auch auf das heutige Deutschland übergriff, spielt der Staat den Bürgern immer wieder Streiche. Dadurch wird das folgende zwar nicht unspektukulärer, aber nicht ganz überraschend. Auch wir haben es lange nicht gewusst und nicht glauben mögen, doch mittlerweile sind einige hochrangige, deutsche Politiker zum Nudismus konvertiert. Seit dem vereitelten Anschlag auf einen Flug Ende Dezember, bei dem ein Passagier ca. 80g(!) Sprengstoff an Bord der Maschine schmuggeln konnte, wird die Forderung nach sog. Nacktscannern immer nachdrücklicher in den Debatten aufgegriffen.
Nachdem am 28. Oktober 2009, Angela Merkel als Kanzlerin wieder gewählt und somit die Bundestagswahl abgeschlossen wurde, setzt die schwarz-gelbe Regierung alles daran, ihre Wahlversprecher - Verzeihung Wahlversprechen - in Kompromissen, dem geliebten Bürger in kleineren Häppchen näher zu bringen.
Während sich die Parteien noch völlig uneins sind, über mögliche Steuersenkungen, nehmen deutsche Politiker gerne den Kampf gegen den Terror im Flugverkehr auf. Der Körperscanner, der einwandfreie Nacktbilder erstellt, soll bald auf den deutschen Flughäfen zu finden sein.
Besonders den Sicherheitsbehörden ist an diesem neuen Gerät gelegen. Und man kann ihnen das ja auch nicht verübeln. Schon mal im Vorfeld zu betrachten, bei wem sich eine Leibesvisitation lohnt, hat einen gewissen Reiz. Die Sicherheitsbeamten können dabei selbstverständlich nebenbei auch noch klären, ob der in die Kleidung gepresste Leib für eine partnerschaftliche Beziehung in Frage käme. Wir dürfen uns also darauf freuen von einem Beamten bald zu einem Kaffee nach dem Dienst eingeladen zu werden. Was alles so an einem Abend passieren kann, überlassen wir mal ganz der Fantasie.
Auch für Menschen mit pädophilen Neigungen ergeben sich ganz neue Karrieremöglichkeiten. Junge Familien dürften sich darüber freuen, dass es dann wohl weniger Triebtäter in Kindergärten bzw. -tagesstätten und Sportvereinen geben wird, da diese Menschen mit den unlauteren Neigungen - dank Scanner - vorab prüfen können, ob sich die Missbrauchstat auch wirklich für sie lohnen würde.
Ungeklärt ist derzeit noch, ob die Sicherheitsbeamten in Zukunft anatomische Kenntnisse besitzen müssen. Schließlich könnten Geschwüre, Exkremente oder Missbildungen die Sicht auf die nackten Tatsachen verhindern. Fortbildungen für männliche Angestellte sollten natürlich auch nicht fehlen. Die Wissenschaft hat ja schon öfter bewiesen, dass Menschen männlichen Geschlechts ihrer Erektion nicht so lange standhalten können, wie Frauen. Um die Sauerei zu vermeiden und die Sicherheitskräfte gar nicht erst in solche Peinlichkeiten kommen zu lassen, wird die Pharmaindustrie wohl prüfen müssen, welche tägliche Dosis Viagra die Männer für die Dienstzeit "bei Stange hält".
Aber auch in der Forschung und Wirtschaft werden die Nacktbilder zu einem Wandel führen. Unsere holländischen Nachbarn hatten bereits die Möglichkeit des CT bzw. MRT genutzt, um den Beischlaf weiter zu erforschen. Der "Geschlechtsakt in der Röhre" könnte nun bald unter einem weiterentwickelten Scanner stattfinden und die Forschung weiter vorantreiben. Marktführende Erotikmagazine fürchten durch die Einführung der Scanner hohe Umsatzeinbussen. Auch Ladenketten, die u.A. diese Magazine verkaufen, sehen ihre Zukunft bedroht. Es sei nicht unwahrscheinlich, dass Menschen, die ihren Drang an den erwähnten Heften nachgeben, sich in Zukunft für Last-Minute-Flüge entscheiden würden.
Datenschützer und Umweltaktivisten protestieren zur Zeit noch vehement, gegen den Einsatz der Nacktscanner. Umweltorganisatoren fürchten die Verstrahlung und langfristige unbekannte Folgen. Die Regierung hat sich derzeit noch nicht dazu geäußert, ob eine Massendatenspeicherung der Nacktfotos erfolgen wird. Datenschutzbeauftragte fürchten Datenmissbrauch und warnen davor, dass die Bilder sehr schnell im Internet erscheinen werden - vor allem von "attraktiv geltenden Personen, die die unumstrittenen Sexappealprämissen der Gesellschaft und Neuzeitkultur erfüllen".







































